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Historischer Kalender:
· Hälfte des 13. Jh. Am nördlichen Rand des Dominiums der Herren von Neuhaus wurde im Rahmen der Kolonisation die Ortschaft Lhota gegründet.
· 1465 Die erste schriftliche Erwähnung der Festung in Lhota. Die Festung von Lhota fiel Petr von Zásmuky als Erbe seines Vaters Ctibor zu.
· vor 1530 Diviš Boubínský von Újezd als der Besitzer der Festung in Lhota belegt.
· um 1530 Lhota wurde durch das Rittergeschlecht Kába von Rybňany gekauft.
· 1542 – 1555 Jan Kába ließ die alte Festung nach dem Entwurf des italienischen Baumeisters Hons Vlach im Renaissance-Stil umbauen.
· 1555 Die Bezeichnung „Nová Lhota“ taucht zum ersten Mal auf.
· 1557 DieSchlosskapelle der Hl.-Dreifaltigkeit gegründet.
· 1597 Nová Lhota wurde von Vilém Rut von Dírná erworben, dadurch kam es zur Vereinigung der Herrschaften Dírná und Deštná.
· 1602 In den Quellen taucht erstmals die Bezeichnung Červená Lhota (Rotlhotta) auf, die sich auf die neue Putzfarbigkeit der Festung bezieht.
· 1621 Červená Lhota wurde der Familie Rut aufgrund ihrer utraquistischen Konfession konfisziert und durch den kaiserlichen Rittmeister Antonio Bruccio besetzt. Während seiner Herrschaft entstand das Kurbad in Deštná.
· 1635 Die Schlosskapelle wurde erneut eingeweiht und erhielt den Status einer Filialkirche.
· 1639 Brucciostarb kinderlos und die Herrschaft fiel der Königlichen Landeskammer zu.
· 1641 Lhota wurde von Wilhelm Slawata von Chlum und Košumberk gekauft, dem Oberkanzler von Böhmen und Besitzer der Herrschaft Neuhaus.
· 1658 – 1678 Die bauliche Umgestaltung verwandelte die einstige Festung in ein Barockschlösschen, das als Lustschloss genutzt wurde. An der aufwändigen Verzierung der Innenräume im neu konzipierten ersten Stockwerk beteiligten sich auch I.Cometta und G.G.Tencalla.
· 1693 Das Slawata-Geschlecht starb in männlicher Linie aus, und das Schloss ging durch eine Heirat in den Besitz der Familie Windischgrätz über.
· 1755 Den verschuldeten Besitz von Červená Lhota kaufte von den Windischgrätz der österreichische Adelige Franz Paula von Gudenus.
· 1774 Ein verheerender Brand zerstörte die Wirtschaftsgebäude des Schlosses mitsamt der gelagerten Ernte. Das Schloss bliebt vom Feuer verschont.
· 1796 Červená Lhota wurde vom Baron Ignatz von Stillfried erworben, der hier dem Komponisten K. Ditters von Dittersdorf Zuflucht gewährte.
· 1814 Die Schlosskirche der Hl.-Dreifaltigkeit verlor ihren Status einer Filialkirche und wurde anschließend als Schlosskapelle aufgelöst.
· 1820 Die Herrschaft ging in den Besitz von Jakub Veith über.
· 1835 Červená Lhota wurde von Heinrich Eduard Schönburg-Hartenstein erworben.
· 1841– 1863 wurde der neugotische Umbau des Schlosses nach dem Entwurf der Baumeister J. Schaffer und J. Kocáb durchgeführt.
· 1901 Auf dem Hügel über dem Teich wurde ein englischer Park angelegt.
· 1902-1910 Das Schloss wurde unter Beteiligung des Baumeisters Humbert Walcher von Moltheim im Neorenaissance-Stil umgebaut.
· 1907 Durch den Verdienst von Pfarrer Bedřich Kamarýt wurde der Status einer Schlossfilialkirche der Hl.-Dreifaltigkeit erneuert.
· 1934 In Červená Lhota wurde die Familiengruft der Schönburg-Hartenstein errichtet.
· 1945 Das Schloss wurde auf Grund der österreichischen Nationalität der Familie Schönburg-Hartenstein konfisziert.
· 1946 Im Schloss wurde ein Kindererholungsheim eingerichtet.
· 1947 Erfolgte die Übergabe an die Nationale Kulturkommission.
· 1949 Das Schloss wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.






